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Juréia - Itatins

Geschichte

Urlaub & Reisen / Brasilien – Zahlreiche Ruinen ehemliger Reismühlen in Juréia - Itatins bezeugen die Reis - Kultur und die daraus hervorgegangenen ersten Ansiedlungen (heute bekannt als Palhal, Pimenteira, Descalvado und Pogoçá) entlang der Überflutungsebene des Una do Prelado - Flusses, während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit war Iguape der bedeutendste Reis - Produzent Brasiliens.

Der Imperator - Trail, der im 16. Jahrhundert bereits das koloniale São Vicente mit Iguape bzw. Cananéia auf dem Landweg miteinander verband, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zur Errichtung der ersten Telegrafenleitung genutzt.

Diese stellte die Kommunikation zu den Truppen im Süden Brasiliens während des Paraguay - Krieges (1865 - 1870) sicher. Heute wird der Abschnitt des Trailes, der die Ökologische Station durchläuft, einmal im Jahr (August) im Rahmen einer Wallfahrt (Romária) des Senhor Bom Jesus de Iguape - Festes von den Romeros - Pilgern begangen.

Während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Landwirtschaft kontinuierlich durch die Caixeta- und Palmherz (Palmito) - Ausbeutung substituiert. Die Caixeta (oder Caxeta) ist ein kleiner, in Feuchtgebieten (Várzea) wachsender Baum, der ein hervorragendes Weichholz für die Herstellung von Blei- und Buntstiften liefert. Zahlreiche Privatfirmen, darunter auch Johann Faber, kauften zu dieser Zeit große Landflächen entlang des Una do Prelado - Flusses. Leider ist die Caxeta auch ein beliebter Nistplatz des endemischen, vom Aussterben bedrohten Rotschwanzamazonen.

Zum Glück konnte der geplante Bau eines Atomkraftwerkes in den 80-er Jahren durch die Proteste zahlreicher Umweltorganisationen verhindert werden und anstelle dessen die Estação Ecológica de Juréia - Itatins errichtet werden – Kulturelle Reise / Brasilien.

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